Bestattungsinstitut Hildner, Thiersheimer Straße 3, 95659 Arzberg
Bestattungsinstitut Hildner
Thiersheimer Straße 3, 95659 Arzberg
Individuelle Bestattungsarten im Überblick
Die Einäscherung erfolgt in einem Krematorium – in Bayern besteht Sargpflicht, daher wird der Verstorbene in einem Holzsarg überführt. Der Sarg dient nicht nur der Würde, sondern auch als Brennmaterial, da der menschliche Körper zu etwa 70 % aus Wasser besteht.
Die Kremierung dauert je nach Körpergewicht etwa 75 bis 90 Minuten bei Temperaturen zwischen 900 und 1200 °C. Die verbleibende Asche wird in eine Aschekapsel gefüllt und kann anschließend in einer Schmuck- oder Überurne beigesetzt werden.
Seit vielen Jahren arbeiten wir vertrauensvoll mit dem Krematorium in Selb zusammen. Die Einäscherung erfolgt dort nach der zweiten Leichenschau und allen notwendigen Formalitäten – schnell, würdevoll und mit modernster Technik.
Nach der Kremierung wird die Asche in eine Aschekapsel gefüllt. Für die Beisetzung oder Trauerfeier kann eine passende Schmuckurne gewählt werden. Auf unseren Friedhöfen sind biologisch abbaubare Urnen vorgeschrieben. In unserer Ausstellung finden Sie eine große Auswahl – von schlicht bis kunstvoll verziert. Auch personalisierte Modelle können bestellt werden.
Die Feuerbestattung bietet viele Möglichkeiten für die Trauerfeier:
Wir unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung – ganz nach Ihren Wünschen und den Vorstellungen des Verstorbenen.
Ein Schamottstein mit individueller Nummer wird dem Sarg beigelegt und bleibt bei der Asche. So ist eine eindeutige Zuordnung gewährleistet.
Bei einer Erdbestattung stehen verschiedene Grabformen zur Auswahl:
Die Grabstätte kann bereits zu Lebzeiten ausgesucht und reserviert werden. Das Nutzungsrecht ist zeitlich begrenzt, kann aber verlängert werden – ähnlich wie bei einer Pacht.
Ein Grabdenkmal, meist in Form eines Grabsteins oder Kreuzes, trägt den Namen, das Geburts- und Sterbedatum des Verstorbenen. Immer häufiger werden auch Fotos, Zitate oder persönliche Symbole integriert.
Die traditionelle Erdbestattung folgt einem klaren Ablauf:
Wir übernehmen für Sie alle Formalitäten und sorgen für einen reibungslosen Ablauf – von der Friedhofsverwaltung bis zur Organisation des Trauermahls.
Die Gesamtkosten hängen ab von:
Wir erstellen Ihnen gerne eine individuelle und unverbindliche Kostenübersicht
In Bayern spätestens 96 Stunden nach dem Todesfall. Ausnahmen sind möglich.
Nein. Man erwirbt ein zeitlich begrenztes Nutzungsrecht, das verlängert werden kann.
Die Seebestattung setzt eine Einäscherung voraus. Die Kremierung erfolgt in einem Krematorium, z. B. in Selb. Anschließend wird die Urne an die Reederei übergeben, die die Beisetzung durchführt.
Auch bei einer Seebestattung sind individuelle Abschiedsrituale möglich:
Für Seebestattungen werden spezielle Urnen verwendet:
Die Kosten einer Seebestattung sind vergleichbar mit anderen Bestattungsarten. Sie setzen sich zusammen aus:
Dafür entfallen Folgekosten für Grabpflege und Grabmiete. Wir beraten Sie gerne und holen Angebote für Ihre gewünschte Durchführung ein.
Die Reederei Adler-Schiffe bietet auch nach der Beisetzung Gedenkfahrten zum Beisetzungsort an. Angehörige können so in besonderer Weise dem Verstorbenen gedenken
Die Urne löst sich vollständig auf und übergibt die Asche dem Meer.
Ja. Die Angehörigen erhalten eine Urkunde mit den genauen Koordinaten.
Nein. Sie darf nur in ausgewiesenen Seegebieten stattfinden – in Deutschland außerhalb der Drei-Meilen-Zone.
In Deutschland nicht. Lediglich in England ist dies in Ausnahmefällen nach altem Seemannsbrauch möglich.
Die Naturbestattung ist eine moderne und naturnahe Form der letzten Ruhestätte, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Sie bietet eine Alternative zu traditionellen Friedhofsbeisetzungen und ermöglicht es, inmitten der Natur Abschied zu nehmen – sei es unter einem Baum, auf einem Naturfriedhof oder auf dem offenen Meer.
Voraussetzung für alle Formen der Naturbestattung ist die Einäscherung des Verstorbenen. Wir begleiten Sie bei der Organisation der Kremierung und der gewünschten Bestattungsform – in Bayern, deutschlandweit oder auch im Ausland.
Die Grundlage für die Diamantbestattung ist die Feuerbestattung. Um den Kohlenstoff für die Diamantsynthese zu erhalten, erfolgt die Einäscherung bei niedrigeren Temperaturen als üblich. Anschließend wird die Asche oder Haarprobe an ein spezialisiertes Unternehmen im Ausland überführt.
Die Übergabe des fertigen Diamanten erfolgt in einer hochwertigen Schatulle mit Echtheitszertifikat.
In einem speziellen Laborverfahren wird der Kohlenstoff aus der Asche oder den Haaren extrahiert. Dieser wird in einer Wachstumszelle unter extremem Druck (ca. 1600 Tonnen) und hoher Temperatur (rund 1400 °C) zu einem Diamanten gepresst. Die Wachstumsdauer hängt von der gewünschten Größe ab und kann mehrere Tage betragen.
Jeder Diamant ist ein Unikat und wird individuell geschliffen – z. B. als Brillant, Smaragd, Princess oder Herzform. Auf Wunsch kann eine Lasergravur als persönliche Inschrift hinzugefügt werden.
Erinnerungsdiamanten können ganz nach Wunsch gefertigt werden:
Auch bei einer Diamantbestattung ist eine persönliche Abschiednahme möglich. Vor der Kremierung kann eine Trauerfeier am Sarg stattfinden. Alternativ kann die Zeremonie mit der Urne gestaltet werden – ganz nach den Wünschen der Angehörigen.
Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab:
Gerne beraten wir Sie individuell und holen alle relevanten Informationen für Sie ein.
Ja. Der synthetische Diamant besteht zu 99,9 % aus Kohlenstoff und besitzt dieselben chemischen und physikalischen Eigenschaften wie ein natürlicher Diamant.
Ja. Aus der Asche eines Verstorbenen (bis zu 4 kg) können mehrere Diamanten entstehen. Auch aus Haaren lassen sich mehrere Stücke fertigen.
Die Fertigung eines Diamanten aus Asche oder Haaren dauert in der Regel zwischen 6 und 12 Monaten.